U55 – Eröffnungsfeier für die U-Bahn der Superlative
Schaffner 8. August 2009
Gegen 11.00 Uhr fuhr heute die erste reguläre U-Bahn vom Hauptbahnhof via Bundestag zum Brandenburger Tor. Zuvor hatte sie bereits den Bürgermeister Klaus Wowereit und weitere Ehrengäste bei der Jungfernfahrt befördert. Während der U-Bahnhof Bundestag bereits zu verschiedenen Anlässen besichtigt werden konnte, zeigten sich die U-Bahnhöfe Hauptbahnhof und Brandenburger Tor heute zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Im Hauptbahnhof ist vor allem die Deckenhöhe beeindruckend, die Station Brandenburger Tor wirkt sehr wertig. Gelungen ist dabei die schlichte Eleganz des Gesamten.
Die Fahrt selbst dauert kaum drei Minuten in dem generalüberholten U-Bahnzug, der eingleisig zwischen den U-Bahnhöfen pendelt. Kürzer geht es in nicht. Leider aber auch nicht billiger. Die Promoter entlang der Luftballon-Kette an der Oberfläche wurden instruiert, Fragende bezüglich des Preises an die Senatsverwaltung zu verweisen. 320 Mio. Euro sind es geworden – eigentlich kein Geheimnis. Eher der beste Grund, warum der U-Bahnhof Brandenburger Tor nicht Endstation bleiben darf. Die U55 macht erst nach dem Lückenschluss zum Alexanderplatz Sinn.
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